Der Burner

 

Bomb

wo brennt es, wer ist angesagt? Nein, hier ist was anderes gemeint.

Unter Erfahrungen stellte ich die Frage, ob wir auch aus negativen Erfahrungen gelernt haben.
Hier möchte ich nun ganz offen damit umgehen, was passiert, wenn man aus Fehlern nicht lernt und auch nicht auf die innere Stimme hört, was passiert wenn man Signale des eigenen Körpers ignoriert.

– Burn Out ist keine Frage von Geschlecht und Alter, Männer und Frauen egal in welchem Alter sind davon betroffen

– Der Mann als soches tut sich generell schwer, sich diese „Schwäche“, welche keine wirkliche Schwäche ist, einzugestehen – die eine oder andere Frau möglicherweise auch 😉

– Erst wenn man zu sich selber in diesem Fall „Ja“ gesagt hat (wenn man betroffen ist), können therapeutische Maßnahmen erfolgreich und langfristig greifen

– Der Mensch ist leidensfähig, aber der Körper holt sich langfristig was er braucht. Und der Körper sagt auch, wenn es nicht mehr geht, da wiederum schaltet sich dann auch unsere Psyche ein

– Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, wir sind Getriebene, wir leben in Freiheit und sind doch so sehr in unserem System gefangen

– Mainstream unserer Zeit, aber jeder entscheidet selber, für sich, ob er „mitschwimmt“

– Die Zeichen erkennen, das ist für mich der wichtigste Punkt:

Wenn die körperliche „Maschinerie“ heissgelaufen ist, meldet sich der Körper. Das sind dann die Momente, wo wir oftmals abwinken und sagen, alles halb so wild, wir gestehen uns das auch nicht ein, wenn die Zeichen deutlicher werden und wir akzeptieren es auch nicht (im ersten Moment), wenn die Lichter wirklich mal ausgehen. Typisch Mann?

Doch von welchen Zeichen oder sagen wir Signalen rede ich? Ich mache es fest nicht an irgendwelchen Berichten die man so lesen kann, sondern an dem eigenen Erleben.

 

Phase 1 – Signale:

– unruhiger Schlaf, wenig Ruhephasen

– leichte Unkonzentriertheit

– man vergisst Dinge

– gelegentlich leichter Kopfschmerz

– keine konstante Leistungsfähigkeit

– Momente der Unzufriedenheit

– Müdigkeit nimmt zu

 

Phase 2 – Signale:

– schlechter Schlaf, man wacht unausgeruht auf, fast keine Ruhephasen mehr für den Kopf

– Schwierigkeit sich zu konzentrieren

– Vergesslichkeit nimmt zu

– regelmäßig Kopfschmerzen, ggf. Augendruck

– wenig Motivation, es fällt schwer Leistung zu bringen, Energieprobleme

– schlechte Laune

– Dauermüdigkeit

 

Phase 3 – Signale:

– der Moment wo es eigentlich zu spät ist

– nur mit Hilfsmitteln (Aufputschmittel, Medikamte) kommt man durch den Tag

– keine Kraft mehr, Antriebslosigkeit

– einfachste Dinge sind wie weggeblasen (vergessen)

– man beginnt entweder zum „Kotzbrocken“ für sein Umfeld zu werden oder zieht sich vollständig zurück

– gedanklich schafft man nachts weiter, der Kopf ist nicht mehr in der Lage „abzuschalten“, es ist unmöglich geworden „nichts“ zu tun

 

Phase Shut-Down:

– die Psyche meldet sich und schickt letzte Warnsignale, „ich kann nicht mehr“-Momente, der Mann mobilisiert letzte Reserven um diese Momente nicht nach „aussen“ dringen zu lassen

– man kommt nicht mehr aus dem Bett bzw. auf die Beine

– Sprachprobleme

– Koordinationsprobleme

– Grundlegende Dinge scheinen vergessen zu sein

– Tränen

– Psyche legt den Schalter um, direkte Auswirkung auf die schwächsten Stellen im Körper (das ist von Fall zu Fall verschieden, ich nenne meine Punkte)

– Titnitus, Bandscheibenvorfall, Neurodermitis, Dauer-Kopfschmerz, Depressionen

 

Doch soweit muss es nicht kommen!

Achten Sie auf die Signale, die Ihr Körper sendet und machen Sie es NICHT so wie ich, in dem Sie sie bis zum Schluß ignorieren und nicht wahrhaben wollen!

 

Lernen Sie NEIN zu sagen. Portionieren Sie Ihre Energie, es gibt soviel Unwesentliches das uns umgibt. Konzentrieren auf das Wesentliche, das ist entscheidend!

Freizeit-Aktionismus hat nichts mit Ruhephasen für den Kopf zu tun. Streß ist nicht ungesund, solange man für genügend Ruhephasen sorgt.

 

Sie sind jemand!

 

Sie haben es in der Hand! Viel Erfolg 🙂

 

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